Krimi- und Mystery-Adventskalender Jeden Tag ein neuer Fall

Du hast genug von Adventskalendern mit Schokolade? Dann stell an jedem Adventstag deine detektivischen Fähigkeiten unter Beweis, mit 24 weihnachtlichen Kurzkrimis zum Miträtseln. Löst du den Fall schneller als der Meisterdetektiv Sherlock Holmes?

24 Kurzkrimis pro Kalender · Auflösung auf der Rückseite · über 25.000 verkaufte Exemplare

Vier Rätsel-Adventskalender auf einem Tisch vor dem Kaminfeuer
So funktioniert’s

Lesen, rätseln, umblättern

  1. Schritt 1: Fall lesen

    Jeden Morgen wartet auf der Vorderseite ein neuer Kurzkrimi. Etwa 10 bis 15 Minuten, ideal für den Frühstückstisch.

  2. Schritt 2: Miträtseln

    Sammle Indizien, prüfe Alibis, entlarve falsche Fährten. Du hast 24 Stunden Zeit.

  3. Schritt 3: Umblättern

    Auf der Rückseite löst Mr. Holmes den Fall auf. Warst du schneller als der Meisterdetektiv?

Unsere Kalender

Wähle deinen Fall

Mr. Holmes’ Krimi-Adventskalender: Advent, Advent …
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Advent, Advent …

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Mr. Holmes’ Krimi-Adventskalender: Die Eiskönigin
Mr. Holmes’ Krimi-Adventskalender

Die Eiskönigin

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Mr. Holmes’ Krimi-Adventskalender: Der Weihnachtsdieb
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Die drei Mr.-Holmes-Krimi-Adventskalender und der Mystery-Adventskalender vor dem Kaminfeuer
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Zwei Reihen

Ermitteln oder gruseln?

Mr. Holmes’ Krimi-Adventskalender ›Die Eiskönigin‹
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Löse den Fall schneller als der Meisterdetektiv

Spannende Ermittlungen voller Indizien und falscher Fährten oder knifflige Kombinationsrätsel. Drei Bände, jeder mit 24 Fällen.

Krimi-Kalender entdecken
Der Mystery-Adventskalender
Der Mystery-Adventskalender

Für alle Fans des gepflegten Grusels

Jeden Tag eine schaurige Geschichte, die sich so (oder so ähnlich) wirklich abgespielt hat. Auf der Rückseite folgt die Auflösung.

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Erst ermitteln, dann umblättern

Zwei Fälle zum Ausprobieren, beide hinter Türchen 1. Lies den Fall und kreise mit dem Rotstift die Indizien ein, nach denen die Ermittlungsakte fragt. Hast du alle drei, darfst du umblättern.

Die kalte Sophie

Holmes und ich saßen beim Fünfuhrtee und lauschten dem Weihnachtslied Adeste fideles vom Grammophon, als es läutete und die Stimmen von Mrs. Hudson und Inspector Lestrade vom Flur zu hören waren: »Mr. Holmes wünscht nicht beim Tee gestört zu werden!«

»Lassen Sie mich durch, ich habe keine Zeit für Ihre Sperenzchen!« Schon stand Lestrade im Salon, bebend vor Wut. »Dieses Schreiben wurde an mein Büro gesandt, mit Ihnen als Adressat. Scotland Yard ist doch nicht Ihr verdammter Briefkasten, Holmes!« Er wedelte mit einem Briefkuvert vor unseren Nasen. »Ich will gar nicht wissen, zu welchen Arbeiten er Sie nötigt, Watson!«

»Dr. Watson«, berichtigte Holmes, nahm den Umschlag an sich und las den Brief. »Wie überaus unerfreulich«, war sein Kommentar nach der Lektüre. Er las vor:

Werter Mr. Holmes,

dieses Schreiben lasse ich Ihnen über die Konstabler zukommen, für die Ihr wahres Ich sicher von Interesse sein dürfte, sollten sie davon erfahren. Wie wir beide wissen, war Ihr Großonkel väterlicherseits der berüchtigte Serienmörder H. H. Holmes. Ihr Interesse für Kriminalistik ist demnach nur die Kehrseite Ihrer eigenen, ererbten kriminellen Energie. Um Sie daran zu erinnern, habe ich mir erlaubt, Ihre Nichte Sophie zu entführen, die übrigens dieselbe emotionale Kälte wie Sie an den Tag legt, passend zur kalten Vorweihnachtszeit. Da Sie Ihre Nichte sicher wiedersehen möchten, werde ich Ihnen Rätsel stellen. Lösen Sie eines der Rätsel nicht, ist Sophie tot. Setzen Sie die Lösungen als Kleinanzeige in die Times. Ich entscheide dann, ob und wann Sie wieder von mir hören. Zum Aufwärmen diese Frage: Wie zeichnet man ein Rechteck mit drei Strichen?

gez. Colonel Sebastian Moran

(Auflösung auf der Rückseite) noch 3 Indizien

Die kalte Sophie – Auflösung

»Die kalte Sophie«, sinnierte Holmes. »Armes Mädchen. In der Hand dieses Verbrechers. Seit Professor Moriartys Festnahme dürfte Colonel Moran der gefährlichste Mann Londons sein. Und er sinnt anscheinend auf Rache für seinen Chef Moriarty.«

»Aber was faselt er von einem Serienmörder Holmes?«, fragte Lestrade.

»Oh, damit hat er leider recht. Mein Großonkel Henry Howard Holmes brachte es in den Vereinigten Staaten zu einiger Bekanntheit als Serienmörder und Betrüger. Er gab 27 Morde zu und erklärte, vom Satan besessen zu sein. Unschöne Geschichte. Colonel Moran ist weit in der Welt herumgekommen. Auf seinen Reisen wird er davon gehört haben.«

»Aber Holmes, sind Sie denn gar nicht in Unruhe wegen Ihrer Nichte?«, fragte ich.

»Unruhe bringt uns nicht weiter, Watson. Sophie ist eine starke junge Dame, die auch in dieser Lage gut auf sich selbst aufpassen kann.«

Holmes’ Notizblock: ein Rechteck aus vier Linien, in das drei Striche gesetzt sind

»Wenn Sie das Rätsel nicht lösen, ist sie tot, Holmes!«, rief Lestrade. »Und wie zum Teufel soll man ein Rechteck mit drei Strichen zeichnen?«

»Nun, schon die Formulierung der Frage legt die Lösung nahe. Gefordert ist nicht, aus drei Strichen ein Viereck zu konstruieren. Das ist nämlich unmöglich.« Holmes nahm ein Blatt Papier und zeichnete ein Rechteck, mit vier Linien als Seiten. »Stattdessen nehme ich dieses normale Rechteck und setze drei beliebige Striche hinein. So ist Morans Aufgabe erfüllt.« Er wandte sich zur Tür. »Mrs. Hudson, würden Sie eine Verbindung zur Anzeigenabteilung der Times herstellen?«

Der große Durchbruch


Sapoljarny, Kola-Halbinsel, Sowjetunion

Weck Azzacov!« – »Geh selbst! Schlimm genug, dass du mich wegen eines kaputten Sensors rufst.« Sergej zog den Reißverschluss des Parkas bis unters Kinn. Winter an der Barentssee, das bedeutete Dunkelheit und unendliche Variationen von Kälte. Und es war erst Anfang Dezember. Das Bohrteam Kola SG-3 zählte die Tage bis zur Weihnachtsablösung – die nach offizieller Doktrin natürlich nichts mit dem Fest zu tun haben durfte.

»Es ist nicht der Sensor! Weiter oben haben wir auch einen Anstieg. Am Bohrkopf sind es …« Joscha überprüfte die Schalttafel, die zu Lenins Zeiten bereits antiquiert gewesen war. »760 °C! Das kann nicht stimmen.«

»Tiefe?« – »Aktuell haben wir das tiefste Loch der Welt. Vierzehn Kilometer.« Joscha klopfte gegen die Anzeigen. »Jetzt 810 °C! Was zur Hölle ist das?« Ein Alarm schrillte los. »Der Bohrer dreht durch!« Joscha hieb auf verschiedene Schalter. »Ein Hohlraum! Rapider Temperaturanstieg!«

Sergej seufzte. »Ich hole Azzacov. Mach Kamera und Mikro fertig. Mal sehen, was da los ist.« Das Team drängte sich um das Steuerpult, als sich auch die Messinstrumente einige Zeit später der neuen Weltrekordmarke von vierzehn Kilometern unter der Erdoberfläche näherten. »Status?« – »Bild ausgefallen, Genosse Azzacov.« Sergej schwitzte jetzt. »Temperatur über 1100 Grad. Das Mikrofon ist sendebereit. Wir erreichen gleich den Hohlraum.« – »Absenkung stoppen! Übertragung auf die Lautsprecher! Wenn da unten Magma ist, will ich es hören!« – »Jawohl, Genosse!« Joscha legte einen Schalter um. Infernalischer Lärm kreischte aus den Boxen. Viel lauter, als es geologische Phänomene hätten sein dürfen.

»Filtern, verdammt!«, brüllte Azzacov. Sergej justierte die Frequenzen, bis das Signal glasklar durch die Kommandozentrale schnitt. Ihm gefror das Blut in den Adern.

»Mein Gott!«, entfuhr es Joscha. Selbst Azzacov bekreuzigte sich. Das Mikrofon im Bohrloch übertrug Schreie an die Oberfläche. Millionen menschliche Kehlen schrien in unsagbarer Qual und grenzenloser Verzweiflung. Vierzehn Kilometer unter der Erde.

(Auflösung auf der Rückseite) noch 3 Indizien

Der große Durchbruch – Auflösung

Wahre Geschichte

Persönliche Anmerkung zum Abschlussbericht des Projekts Kola SG-3 von Dr. Dimitri Azzacov:

In Bezug auf die Ereignisse des 01.12.1989 sehe ich mich gezwungen, eine Erklärung abzugeben:

Weiterhin ist unklar, wie Interna unserer Arbeiten bei Sapoljarny in die Öffentlichkeit gelangt sind. Verdächtig sind Ingenieur Sergej Gluchowski sowie Techniker Josef Lukjanenko (= Joscha). Verhöre durch den KGB halte ich für geboten.

Der absurden Darstellung, Spitzenwissenschaftler der Sowjetunion könnten ernsthaft annehmen, sie hätten die Hölle angebohrt, widerspreche ich entschieden. Als Kommunisten stehen wir über solch primitivem Aberglauben.

Für die beschriebenen Phänomene gibt es einfache Erklärungen: Beim Abteufen stieß der Bohrkopf im Gneis-Granit-Komplex des Archaikums auf einen Hohlraum. Dort eingelagerte hochkomprimierte Gase bewirkten einen Temperaturanstieg im Bohrloch. Zur Kontrolle auf magmatische Aktivität und lithosphärische Verschiebungen wurde ein Tiefenmikrofon eingebracht. Die aufgezeichneten Geräusche – in törichter Weise als Schmerzensschreie gequälter Menschen fehlinterpretiert – sind nichts anderes als unter Hochdruck austretende Gase. Es ist nicht auszuschließen, dass diese im Schacht aufgestiegenen Tiefengase für Vergiftungen und halluzinatorische Episoden des eingesetzten Personals – einschließlich meiner selbst – verantwortlich sind.

Aus Sicherheitsgründen empfehle ich trotz der absolut natürlichen Erklärung der Vorkommnisse eine Versiegelung des Bohrlochs sowie eine Einstellung der Arbeiten.

Stimmen

Das sagen andere Ermittler:innen

Was Zeitungen, Blogs und Leser:innen über die Kalender schreiben.

Zu Mr. Holmes’ Krimi-Adventskalender

»Unterhaltsam, witzig und mit Tiefgang.«

Erlanger NachrichtenZeitung

»Ich wollte ihn eigentlich verschenken. Aber Mr. Holmes’ Krimi-Kalender ist so schön, witzig und gut gelungen, er bleibt!«

Buecherkatertee

»… für mich ein Grund mehr, mich auf die Weihnachtszeit zu freuen.«

Fiktion fetztBlog · 2017
Fragen & Antworten

Gut zu wissen

Für welches Alter sind die Rätsel-Adventskalender geeignet?

Wir empfehlen die Krimi-Adventskalender ab 14 Jahren. Darauf sind die Rätsel und die erwachsenen Themen der Kurzkrimis ausgelegt. Am Frühstückstisch können aber auch Jüngere schon die eine oder andere wertvolle Überlegung einbringen.

Kann man den Adventskalender gemeinsam als Familie oder Paar spielen?

Ja, absolut. Die Fälle sind so kurz, dass sie sich gut vorlesen lassen. So können Paare oder Familien gemeinsam knobeln.

Wie viel Zeit brauche ich täglich für ein Rätsel?

Etwa 10 bis 15 Minuten pro Fall.

Was unterscheidet einen Rätsel-Adventskalender von einem Schokoladen-Kalender?

Die Krimi-Adventskalender verbrauchen Kalorien, wenn deine grauen Zellen arbeiten. Jeden Tag findest du eine neue Krimi-Kurzgeschichte mit kniffligem Rätsel auf der Vorderseite. Du hast einen Tag Zeit, auf die Lösung zu kommen. Dann blätterst du um und gleichst sie mit der Auflösung von Sherlock Holmes ab.

Brauche ich Vorwissen, Zubehör oder Internet?

Nein. Für die Rätsel-Adventskalender sind weder besonderes Vorwissen noch Zubehör oder Internet nötig. Die Fälle lassen sich am Frühstückstisch ohne weitere Hilfsmittel lösen. Als Fan des Holmes-Universums entdeckst du allerdings die eine oder andere Anspielung.

Kann ich den Kalender im nächsten Jahr wiederverwenden?

Ja, problemlos. Es muss kein Material beschriftet, geknickt oder zerstört werden.

homunculus verlag
Aus dem homunculus verlag

Konzipiert von den Gründer:innen des homunculus verlags, großen Fans von Sherlock Holmes und Agatha Christie. Texte u.a. von Iver Niklas Schwarz, Carsten Polzin, Anja Stiller und Alexander Rudow. Entwickelt und produziert in der EU.