Der Mystery-Adventskalender von Iver Niklas Schwarz als Tischkalender
Vier Rätsel-Adventskalender auf einem Tisch vor dem Kaminfeuer
Kalenderblatt ›Der große Durchbruch‹ aus dem Mystery-Adventskalender, Vorderseite mit der Geschichte

Iver Niklas Schwarz Der Mystery-Adventskalender

24 rätselhafte Weihnachtsgeschichten mit Gänsehautfaktor.

€11,99 inkl. MwSt., zzgl. Versand
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  • 24 Blatt / 48 Seiten
  • 10–15 Minuten pro Tag
  • Ab 14 Jahren
  • Tischkalender, 14,8 × 14,8 cm
Der Mystery-Adventskalender €11,99
Der Fall

Worum es geht

Akte M · Der Mystery-AdventskalenderWahre Geschichte

24 rätselhafte Weihnachtsgeschichten mit Gänsehautfaktor!

24 unerklärliche Begebenheiten aus allen Zeiten und Weltteilen jagen dir einen Schauer über den Rücken! Ein Bestsellerautor lernt den Schrecken kennen, der hinter dem Weihnachtsklassiker »Kling, Glöckchen, klingelingeling« lauert. Eine Forschungsstation am Ende der Welt zeichnet markerschütternde Schreie aus den Tiefen des Erdinneren auf. Und auf dem Schlachtfeld hofft ein todgeweihter Soldat auf ein Weihnachtswunder, als seine Wunden plötzlich zu leuchten beginnen.

Der Mystery-Adventskalender bietet für jeden Adventstag eine weihnachtlich-düstere Geschichte, die dich das Gruseln lehrt … doch auf der Rückseite des Kalenderblatts werden die vermeintlich übersinnlichen Erscheinungen ganz und gar irdisch aufgelöst. Die dort präsentierten Erklärungen entlarven die Mysterien stets als seltene Naturerscheinung, optische Täuschung oder bösen Streich. Oder sind etwa doch Phänomene darunter, die sich mit Logik einfach nicht erklären lassen?

Steckbrief

Produkt
Adventskalender
Autor
Iver Niklas Schwarz
Umfang
24 Blatt / 48 Seiten
Ausgabe
Tischkalender
Maße
14,8 × 14,8 cm
Blick ins Kalenderblatt

Erst ermitteln, dann umblättern

Das ist Türchen 1 aus diesem Kalender. Lies die Geschichte und kreise mit dem Rotstift die Indizien ein, nach denen die Ermittlungsakte fragt. Hast du alle drei, darfst du umblättern.

Der große Durchbruch


Sapoljarny, Kola-Halbinsel, Sowjetunion

Weck Azzacov!« – »Geh selbst! Schlimm genug, dass du mich wegen eines kaputten Sensors rufst.« Sergej zog den Reißverschluss des Parkas bis unters Kinn. Winter an der Barentssee, das bedeutete Dunkelheit und unendliche Variationen von Kälte. Und es war erst Anfang Dezember. Das Bohrteam Kola SG-3 zählte die Tage bis zur Weihnachtsablösung – die nach offizieller Doktrin natürlich nichts mit dem Fest zu tun haben durfte.

»Es ist nicht der Sensor! Weiter oben haben wir auch einen Anstieg. Am Bohrkopf sind es …« Joscha überprüfte die Schalttafel, die zu Lenins Zeiten bereits antiquiert gewesen war. »760 °C! Das kann nicht stimmen.«

»Tiefe?« – »Aktuell haben wir das tiefste Loch der Welt. Vierzehn Kilometer.« Joscha klopfte gegen die Anzeigen. »Jetzt 810 °C! Was zur Hölle ist das?« Ein Alarm schrillte los. »Der Bohrer dreht durch!« Joscha hieb auf verschiedene Schalter. »Ein Hohlraum! Rapider Temperaturanstieg!«

Sergej seufzte. »Ich hole Azzacov. Mach Kamera und Mikro fertig. Mal sehen, was da los ist.« Das Team drängte sich um das Steuerpult, als sich auch die Messinstrumente einige Zeit später der neuen Weltrekordmarke von vierzehn Kilometern unter der Erdoberfläche näherten. »Status?« – »Bild ausgefallen, Genosse Azzacov.« Sergej schwitzte jetzt. »Temperatur über 1100 Grad. Das Mikrofon ist sendebereit. Wir erreichen gleich den Hohlraum.« – »Absenkung stoppen! Übertragung auf die Lautsprecher! Wenn da unten Magma ist, will ich es hören!« – »Jawohl, Genosse!« Joscha legte einen Schalter um. Infernalischer Lärm kreischte aus den Boxen. Viel lauter, als es geologische Phänomene hätten sein dürfen.

»Filtern, verdammt!«, brüllte Azzacov. Sergej justierte die Frequenzen, bis das Signal glasklar durch die Kommandozentrale schnitt. Ihm gefror das Blut in den Adern.

»Mein Gott!«, entfuhr es Joscha. Selbst Azzacov bekreuzigte sich. Das Mikrofon im Bohrloch übertrug Schreie an die Oberfläche. Millionen menschliche Kehlen schrien in unsagbarer Qual und grenzenloser Verzweiflung. Vierzehn Kilometer unter der Erde.

(Auflösung auf der Rückseite) noch 3 Indizien

Der große Durchbruch – Auflösung

Wahre Geschichte

Persönliche Anmerkung zum Abschlussbericht des Projekts Kola SG-3 von Dr. Dimitri Azzacov:

In Bezug auf die Ereignisse des 01.12.1989 sehe ich mich gezwungen, eine Erklärung abzugeben:

Weiterhin ist unklar, wie Interna unserer Arbeiten bei Sapoljarny in die Öffentlichkeit gelangt sind. Verdächtig sind Ingenieur Sergej Gluchowski sowie Techniker Josef Lukjanenko (= Joscha). Verhöre durch den KGB halte ich für geboten.

Der absurden Darstellung, Spitzenwissenschaftler der Sowjetunion könnten ernsthaft annehmen, sie hätten die Hölle angebohrt, widerspreche ich entschieden. Als Kommunisten stehen wir über solch primitivem Aberglauben.

Für die beschriebenen Phänomene gibt es einfache Erklärungen: Beim Abteufen stieß der Bohrkopf im Gneis-Granit-Komplex des Archaikums auf einen Hohlraum. Dort eingelagerte hochkomprimierte Gase bewirkten einen Temperaturanstieg im Bohrloch. Zur Kontrolle auf magmatische Aktivität und lithosphärische Verschiebungen wurde ein Tiefenmikrofon eingebracht. Die aufgezeichneten Geräusche – in törichter Weise als Schmerzensschreie gequälter Menschen fehlinterpretiert – sind nichts anderes als unter Hochdruck austretende Gase. Es ist nicht auszuschließen, dass diese im Schacht aufgestiegenen Tiefengase für Vergiftungen und halluzinatorische Episoden des eingesetzten Personals – einschließlich meiner selbst – verantwortlich sind.

Aus Sicherheitsgründen empfehle ich trotz der absolut natürlichen Erklärung der Vorkommnisse eine Versiegelung des Bohrlochs sowie eine Einstellung der Arbeiten.

So funktioniert’s

Lesen, rätseln, umblättern

  1. Schritt 1: Geschichte lesen

    Jeden Morgen wartet auf der Vorderseite eine neue schaurige Geschichte. Etwa 10 bis 15 Minuten, ideal für den Frühstückstisch.

  2. Schritt 2: Miträtseln

    Überlege, was hinter dem Unerklärlichen stecken könnte, bevor du umblätterst.

  3. Schritt 3: Umblättern

    Auf der Rückseite wird die Erscheinung irdisch aufgelöst. Oder bleibt doch ein Rest Geheimnis?

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Fragen & Antworten

Gut zu wissen

Alle Antworten findest du in der vollständigen FAQ.

Für welches Alter ist der Kalender geeignet?

Wir empfehlen den Mystery-Adventskalender ab 14 Jahren.

Sind die Geschichten wirklich übersinnlich?

Auf der Rückseite des Kalenderblatts werden die vermeintlich übersinnlichen Erscheinungen ganz und gar irdisch aufgelöst, als seltene Naturerscheinung, optische Täuschung oder böser Streich. Ob darunter doch Phänomene sind, die sich mit Logik einfach nicht erklären lassen, findest du selbst heraus.

Sind die Geschichten wahr?

Jeden Tag wartet eine schaurige Geschichte, die sich so oder so ähnlich wirklich abgespielt hat. Auf der Rückseite folgt die Auflösung.